FAQ

Du hast Fragen, wir haben Antworten! Im Folgenden findest du alles, was du über Tattoos im Allgemeinen und über edding TATTOO wissen solltest. Sind noch Fragen offen geblieben? Dann kontaktiere uns einfach!

Tattoofarbe

Tätowiermittel sind im Wesentlichen feine Verteilungen fester, farbiger Pigmente in Wasser, die durch geeignete Additive, also verschiedenartige Zusätze, stabilisiert werden.

In Deutschland ist die Herstellung von Tattoofarben in der "Verordnung über Mittel zum Tätowieren einschließlich bestimmter vergleichbarer Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen - Tätowiermittel-Verordnung" geregelt. Die Tätowiermittel-Verordnung unterliegt dem Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB).

Auf Ebene der Europäischen Union wird derzeit eine Beschränkung vorbereitet, die Bestandteil des Anhangs XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) werden soll. Mit dieser Beschränkung wird die Verwendung zahlreicher Stoffe in Tattoofarben EU-weit verboten.

Darüber hinaus gibt es Vorschriften in einigen anderen Mitgliedsstaaten der EU sowie in der Schweiz.

Die Zusammensetzung von Tattoofarben wird stichprobenartig von den jeweils zuständigen Landes- oder Kreisämtern, z.B. den Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern nach Vorgaben der Tätowiermittelverordnung untersucht und sanktioniert.

Verschiedene weitere Untersuchungen zu den Eigenschaften und Gesundheitsrisiken von Tattoofarben werden in unregelmäßigen Abständen vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgenommen.

Die Verantwortung zur Prüfung der Inhaltsstoffe von Tätowiermitteln trägt der Hersteller. Es besteht lediglich eine Mitteilungspflicht ggü. dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Die rechtlichen Regelungen, die bei der Herstellung und dem Inverkehrbringen von Tattoofarben zu beachten sind, werden von der Abteilung Regulatory Affairs der edding International GmbH ermittelt. Die Einhaltung dieser Vorschriften obliegt dem Personal, das mit der Herstellung der Tattoofarben betraut ist. Der Produktionsprozess wird nach den Grundlagen der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) validiert und zertifiziert und wird auf diese Weise von unabhängiger Seite überprüft.

Tätowieren ist nie als sicher oder unbedenklich zu bezeichnen. Es gibt kaum gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie sich die in die Haut eingebrachten Substanzen auf Körper und Gesundheit der tätowierten Personen auswirken.

Die neuen edding Tattoofarben kommen in erster Linie ohne Konservierungsstoffe aus. Ebenfalls verzichten wir auf Azofarbstoffe, tierische Bestandteile, Polyethylenglykol (PEG), Eisenoxid-Pigmente, CMR-Stoffe und Silikone.

Die edding Tattoofarben werden ohne Verwendung von Rohstoffen tierischen Ursprungs hergestellt und sind daher vegan.

Nein, edding hat im Zuge der Entwicklung der Tattoofarben keine Tierversuche durchgeführt oder durchführen lassen. Solche Tests sind in Deutschland im Übrigen auch nicht zulässig.

Fast alle bekannten und wirksamen Konservierungsmittel haben allergenes bzw. sensibilisierendes Potential. Sie sollten daher besser nicht unter die Haut gelangen.

Die konsequente Verwendung von Einmalverpackungen und ein Mehrfachnutzungsverbot, wie im Fall der edding Tattoofarbe, macht die Verwendung von Konservierungsmitteln bei der vorgeschriebenen Sterilisation der Farben überflüssig.

Wir respektieren das Votum des Gesetzgebers und haben absolute Legalität zu einem unserer Entwicklungsgrundsätze gemacht. Diese vieldiskutierten Pigmente sind unserer Ansicht nach bereits nach aktueller Rechtslage in Deutschland unzulässig, werden es aber mindestens mit der Regulierung der EU, d.h. über das anstehende Verbot innerhalb der der Chemikalienrichtlinie REACH Anhang XVII sein.

Die GMP-Zertifizierung stellt sicher, dass alle Produktions- und Qualitätsmanagementprozesse nach einem allgemein als sicher anerkannten Standard für die Kosmetikindustrie ablaufen.

Wir haben seit 2018 in verschiedenen Testreihen Versuche mit Probanden und unterschiedlichen Tattoo Artists zusammen durchgeführt, die zu mehreren Fragestellungen alle sehr positive Resultate lieferten.

Aufgrund eines allgemeinen potenziellen Grundrisikos bei jeder Tätowierung ist der Begriff „sicher“ im Zusammenhang mit Tattoofarbe irreführend. Man sollte deshalb eher den Ausschluss von Risikopotenzialen betrachten, der dann im Vergleich zu einem höheren Maß an Sicherheit und Verträglichkeit führen kann. Daher ist edding bei der Entwicklung seiner neuartigen Tattoofarben von drei Grundsätzen ausgegangen:

  1. edding Tattoofarben sind in Bezug auf Bestandteile und Herstellung 100% legal. Dabei beachten wir nicht nur die aktuellen Regularien, sondern auch die kommenden, soweit sie uns bekannt sind. Wo die Regularien Lücken lassen, die offensichtlich im Gegensatz zur Intention des Gesetzgebers stehen, nutzen wir diese nicht.
  2. edding Tattoofarben beinhalten so wenig Komponenten wie möglich – nämlich nur genau so viele und genau so viel von jeder Komponente wie für eine funktionsfähige Tattoofarbe benötigt wird. Tätowieren bedeutet Chemikalien temporär oder dauerhaft in die Haut zu implementieren. Die erste Risikominimierung ist daher die Anzahl und Konzentration der Komponenten so gering wie möglich zu halten.
  3. Bei der Auswahl der funktionellen Komponenten der edding Tattoofarben wurden die Komponenten gewählt, zu denen möglichst viele und möglichst hochwertige toxikologische Untersuchungsergebnisse vorliegen, die deren relative Sicherheit untermauern. Dazu wurde vor allem die sehr umfassende und öffentlich zugängliche Datenbank der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) verwendet.