Johannes

Johannes

Japanese
Polynesian Tribal
Watercolour / Sketch

Artist portfolio

Das Portfolio soll Dir einen Überblick über die Arbeiten unseres Artists geben. Nicht alle hier gezeigten Tattoos sind edding Tattoos.

Interview

Wie würdest Du Deinen Tattoo-Stil beschreiben?

Nach viel Experimentieren betreibe ich hauptsächlich drei Tattoostile.
Zum einen an traditionelle japanische Tattoos angelehnte eigene Designs, zum anderen an polinesische Tätowierungen angelehnte Blackwork Arbeiten. Und um meine wilde kreative Ader zu befriedigen Watercolour und Sketch / Trash Tätowierungen. Grundsätzlich sehe ich mich als Allrounder mit Hang zu fetten Linien und satten Farben. Ich bin aber immer kompromissbereit. Your skin, your choice.

In 24h geht die Welt unter. Was machst Du jetzt noch?

Ich bin zu alt für YOLO. Ich hole meine Tochter vom Kindergarten ab. Mache Mittagessen. Schiebe eine Runde mit meinem Sohn im Kinderwagen. Abendessen, ins Bett bringen, Glas Wein und ab auf die Couch Netflix suchten. Halt berufstätiger Vater mit 38.

Du hast 14 Tage frei - wo finden wir Dich?

Camping, Surfen, Wickeltisch, Sonnenuntergang.

Welche drei Dinge magst Du überhaupt nicht?

Kunden, die nur an einem möglichst niedrigen Preis interessiert sind. Ansonsten geht auch immer Donald Trump, die AFD oder vor 10 Uhr mit Tätowieren anfangen.

Wie bist Du zur Kunst / zum Tätowieren gekommen?

Ich habe als Kind immer gemalt, als Jugendlicher Wände beschmiert und nach einem soliden Jurastudium angefangen Leute voll zu kritzeln. Eigentlich war ich dafür prädestiniert den Job zu ergreifen. Gott sei Dank hab ich erst mit 24, nach einer eigenen Tätowierung, angefangen mich für Tattoos zu interessieren. Das war 2004 und seitdem bin ich dabei.

Wo hast Du schon überall tätowiert?

In Schweden in einem Garten, in Australien auf einem Campingplatz, auf Bali in einem Hotel und zwischendurch in diversen Studios und Conventions Europaweit.

Wie stehst Du zum edding TATTOO Konzept?

Ich weiß aus 10 Jahren Erfahrung relativ gut wie das Tätowieren als Geschäft funktioniert und wie es um „Uns“ steht. Ich sehe edding und das Konzept als absolut zukunftsweisendes und Uns nachhaltig stärkendes Konzept. Es wird eine Bereicherung für die Szene sein, die Uns die Möglichkeit gibt, endlich auf Augenhöhe - mit einer Industriellen Reputation im Background - mit Gesetzgebern und den zuständigen Behörden zu verhandeln.

Welche Rolle spielt für Dich Hygiene beim Tätowieren?

Ohne geht gar nix. Muss 100% stimmen.

Was ist aus Deiner Sicht der wesentliche Vorteil der edding Tattoofarbe für den Kunden?

Die Farben haben eine bombastische Brillianz und sind sehr gut für Tätowierer zu verarbeiten. Dazu kommt, dass edding in der Lage ist, nach höchsten Industriestandards zu produzieren. Alle Prozesse in der Produktion sind transparent und überprüfbar.

Mit welchem Gefühl soll der Kunde aus Deiner Sicht idealerweise das Studio nach der Tätowierung verlassen?

Ich finde da gibt es zwei wesentliche Aspekte. Zum einen sollte er von der Tätowierung, dem tatsächlichen Arbeitsprozess und dem Studio überzeugt sein, also mit seiner Entscheidung auf handwerklicher Seite 100% zufrieden. Auf der anderen Seite ist es mir persönlich wichtig, dass meine Kunden sich beim Verlassen des Studios bereichert fühlen, sei es philosophisch, politisch oder durch ein neues Kuchenrezept.

Du verbringst viel Zeit im Studio - was für einen Anspruch hast Du an das Studio?

Das Studio muss hell sein. Es sollte nicht steril wirken, sondern persönlich und einladend. Wichtig ist eine Rückzugsmöglichkeit während des Tätowierens, falls mein Kunde Schmerz nicht so gut verarbeiten kann. Einladende Umgebung im Sinne von Ladenzeilen und Stadtteil.

Was macht für Dich ein gutes Tattoo Studio aus?

Transparenter und verständlicher Internetauftritt. Beratungszeit und -kompetenz unabhängig davon wie klein oder trivial das Motiv ist. Nachhaltige Aufklärung von Erstlingen und dann zu guter letzt MEGA geile Tattoos.

Was war Dein erstes Tattoo, welches Du gestochen hast?

Ein Seestern auf meinem linken Bein. Ich war jung und hatte kein Geld!

Welches ist Dein favourite Tattoo, was Du selbst tätowiert hast?

Die Oberschenkel von meinem ursprünglichen Lieblingskunden und mittlerweile einfach auch Freund, Stephan. Zwei Hanyamasken in traditionellerem japanisch.

Wie stehst Du zu Cover-Ups?

Cover-Ups gehören für mich zu meinem Alltag, da ich großformatig tätowiere. Ein Tattoo zu überdecken ist ein technischer Prozess, der bestimmten Regeln unterliegt. Meiner Erfahrung nach ist ehrliche Beratung der Schlüssel zu einem gelungenen Cover up.

Wenn sich jemand ein Tattoo als Andenken an die Stadt Hamburg stechen lassen möchte, was würdest Du zeichnen?

Das Astra-Herz!

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